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Türkei

Ahmet Altan über das Verhältnis von Intellektuellen, Politikern und der Gesellschaft

am Samstag, 11 Juni 2011. Gepostet in Türkei, Inspirationen

Im Folgenden präsentiere ich meine Übersetzung von Ahmet Altans interessanter Kolumne in der Taraf vom 8. Juni 2001, in der er eine Art politische Philosophie formuliert, die sowohl die Rolle des Intellektuellen, als auch des Politikers, als auch des Konfliktes zwischen diesen durchleuchtet und rechtfertigt:

"...Entgegen verbreiteten Behauptungen stellen die Intellektuellen einen sehr wichtigen funktionalen Teil  der Gesellschaft dar.

Sie sind jene Beobachter, die einsam an der Spitze des höchsten Mastes der Schiffe sitzen und als erste erkennen, was in der Ferne liegt.

Sie steueren das Schiff nicht, aber erkennen als erste, wohin es fährt.

Um die Rolle der Intellektuellen nachzuvollziehen, muss man erst verstehen, wie Gesellschaften funktionieren.

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Von Ahmet Altan, Recep Tayyip Erdoğan und einem Prozess wegen Beleidigung

am Montag, 13 Juni 2011. Gepostet in Türkei

Ahmet Altan (Taraf/Nihat Odabasi)

Ahmet Altan (Foto: Taraf) gehört zu den radikalsten und einflussreichsten linksliberalen Intellektuellen in der Türkei und ist einmal wohlwollend als der durchgeknallteste Mann der türkischen liberalen Gasse bezeichnet worden. Er kämpft für eine Türkei, in der jemand, der sich öffentlich als Kurde bezeichnet, als Staatspräsident denkbar ist. Ebenso soll es denkbar werden, dass eine Frau mit Kopftuch Verteidigungsministerin und ein Armenier Generelstabschef werden kann. Heute ist der 1950 geborene und sich als religionslos bezeichnende Journalist und Romanautor der Chefredakteuer der 2007 von ihm mitgegründeten linksliberalen Tageszeitung Taraf, die von Militärkreisen und PKK-Kreisen und mittlerweile offensichtlich auch vom Ministerpräsidenten Erdoğan gehasst wird. Das liegt einerseits am unvergleichbar couragierten investigativen und staatskritischen Kurs der Zeitung, und andererseits an ihrer beharrlichen Kritik an jedeweder repressiven Machtstruktur, derer es in der Türkei mehr als genug gibt. Dass bei einer derartigen Kritik mal der Ton nicht stimmt, Missverständnisse entstehen oder Leute sich vor den Schlips getreten fühlen, ist schwer zu vermeiden.

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Mehmet Ali Birand: Die türkischen Leitmedien zogen den Putsch der Demokratie vor

am Montag, 30 Mai 2011. Gepostet in Türkei

Der populäre säkulare Journalist Mehmet Ali Birand hat in seiner Kolumne bei Posta vom 19. Mai 2011 ein geradezu monumentales Bekenntnis über die Militärnähe und Putschbefürwortung der laizistischen "Medien des Zentrums" bis in die jüngste Zeit abgelegt. Unter den Medien des Zentrums versteht man die klassischen türkischen Leitmedien wie Hürriyet, Milliyet und bis vor einigen Jahren noch Sabah. Der Generalstabschef sei einst für diese Medien wichtiger gewesen als das Parlament, sagt Birand. Selbst im Jahr 2007, als die militärkritische investigative Zeitschrift Nokta unter staatlichem Druck  geschlossen wurde, hätten große Teile der Medien des Zentrums noch weggeschaut. (Heute kann man die "Putsch-Tagebücher" von Nokta, die der Anlass für die Schließung waren, übrigens bei Taraf als Dossier nachlesen.) Weiter unten präsentiere ich meine Übersetzung von Birands Kolumne.

Birands Abrechnung blieb nicht unerwidert: Ein Verräter sei er, ein Regierungsanbiederer. Birand erklärte darauf, dass man akzeptieren müsse, dass der Wunsch der repressiven Laizisten die Türkei nach eigenen Wünschen zu designen gescheitert sei, und dass heute die "andere Türkei" die Mehrheit stelle. Man solle lieber alte Fehler zugeben und seinen Frieden mit der Vergangenheit machen und künftig die neuen Regierenden kritisch beobachten - damit diese nicht die Fehler der Laizisten wiederholen, Fehler, die 65 Jahre angehalten hätten.

Ich meine, das ist ein realitätsnaher Blick auf die Türkei, ein Szenario, das unter der AKP eine für türkische Verhältnisse außerordentlich glückliche Wendung erfahren hat. Ja, die Türkei befindet sich allen Rückschlägen zum Trotz auf dem Weg zur liberalen Demokratie. Ob die AKP trotzdem noch ein totalitäres Gegensystem zum autoritären Kemalismus errichtet, wie vielfach befürchtet wird, oder ob sie doch den Weg zu einen modernen Staat bewältigt, wird sich in den Jahren nach der Wahl zeigen. Die Zukunft ist noch in alle Richtungen offen.

In Anbetracht der langen und dunklen politischen Vorgeschichte von Militär, Staatsorganen und Medien pflege ich jedoch bis zum Beweis des Gegenteils einen vorsichtigen Optimismus hinsichtlich des Potenzials der AKP - es sei denn die CHP kann doch noch mit einem reformierten militärfernen Kemalismus überzeugen, der näher an eine liberale Demokratie reicht als der unruhige Kurs der AKP.

Hier ist Birands Bekenntnis in Eigenübersetzung mit eigenen Hervorhebungen:

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Historischer Besuch des sunnitischen Diyanet-Vorsitzenden bei einem alevitischen Cemevi

am Samstag, 28 Mai 2011. Gepostet in Türkei

Zum ersten Mal hat ein Vorsitzender des türkischen Amtes für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet), nämlich Mehmet Görmez, ein Cemevi (sprich: Dschem-ewi), also einen alevitischen, religiösen Versammlungsort besucht und dabei nicht mit versöhnlichen Botschaften gespart. Das verdient höchste Aufmerksamkeit, da die Spannungen zwischen Sunniten und Aleviten seit jeher zum politischen Sprengstoff in der Türkei gehören.  Dieser Besuch ist ein historisches Ereignis und trägt das Potzenzial in sich den konfessionellen Spannungen Wind aus den Segeln zu nehmen, sofern die gemachten Versprechungen wie die Anerkennung der Cemevleri als Gotteshäuser eingehalten werden.

Ich habe hierzu einen großen Teil des spannenden Berichts von Tuğba Tekerek aus der türkischen Tageszeitung Taraf ins Deutsche übersetzt und zusätzlich einen Kommentar zur Problematik der sunnitisch-alevitischen Spannungen verfasst (findet sich hier). Es folgt nun meine Übersetzung des Berichts von Tekerek, in dem es um die Frage nach der Anerkennung der Cemevleri, der Anerkennung des Alevitentums als Teil des Islams und um Nachlässigkeiten im Verhältnis zwischen Sunniten und Aleviten geht. Et voilà:

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Vom sunnitisch-alevitischen Konflikt und der Rhetorik Erdoğans

am Samstag, 28 Mai 2011. Gepostet in Türkei

Das Verhältnis zwischen Sunniten und Aleviten in der Türkei ist angespannt. Aleviten gelten offiziell als Muslime, jedoch schenkt das Amt für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet) ihren vom Sunnitentum abweichenden Formen der religiösen Praxis (z. B. der musikalischen Semah-Zeremonie im Cem-Ritus) bislang praktisch keine Beachtung. Während der Staat selbst in alevitischen Dörfern sunnitische Moscheen durch geistliches Personal und Unkostenübernahme unterstützt, bleiben die alevitischen Versammlungsstätten (Cemevleri - sprich: Dschem-ewleri) eine Privatsache der Aleviten. Auch ist der verpflichtende Religionsunterricht sunnitisch ausgerichtet. All dies sind Setzungen eines angeblich säkularen Staates, der zur Schaffung einer homogenen Gesellschaft auch die Religion zu normieren versucht hat. Zu diesen Diskriminierungserfahrungen kommen bittere Erinnerungen an entfesselte Gewalt gegen Aleviten, sei es durch den aufgewiegelten Mob (z. B. Sivas 1993), sei es von Hand des türkischen Militärs (Dersim/Tunceli 1938).

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Orhan Pamuk über inhaftierte Journalisten in der Türkei, den Ergenekon-Prozess und die AKP-Regierung

am Sonntag, 15 Mai 2011. Gepostet in Türkei, Weltpolitik

Der Autor Orhan Pamuk über die Gerichtsverfahren im Rahmen des Ergenekon-Prozesses: „Ich halte diese Verfahren für wichtig. Was ich in den Zeitungen über die Putschpläne lese, halte ich für überzeugend und ich meine, dass das türkische Volk ebenso davon überzeugt worden ist." 

Ich habe die Zusammenfassung eines Interviews vom 13. Maik 2011 von Charlie Rose in der amerikanschen PBS mit dem türkischen Autor und Nobelpreisträger Orhan Pamuk aus dem Türkischen ins Deutsche übersetzt. In diesem Interview äußert Pamuk sich zu einer Reihe von brisanten Themen rund um die Türkei. Der linksliberale Intellektuelle teilt im Wesentlichen meinen kritisch-optimistischen Blick auf die Entwicklungen in der Türkei, die man nur im Kontext der türkischen Vorgeschichte verstehen und einordnen kann.

Das Bemerkenswerte an Pamuk ist, dass er aufgrund seiner klaren Positionierung in der Armenierfrage von 1915 ins Kreuzfeuer der Kritik der türkischen Öffentlichkeit geraten war. Er lebt heute unter Morddrohungen - und zeigt trotzdem die Stärke sich nicht in die Opferrolle zu flüchten und überrascht mit einer nüchternen Analyse ohne jede Verbitterung. Genau jene Stärke fordert er auch von seinen Landsleuten. Et voilà (die Hervorhebungen stammen von mir):

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Opposition auf Türkisch (auf ZEIT-ONLINE)

am Montag, 02 Mai 2011. Gepostet in Türkei, Allgemeines

Heute ist im Ressort Politik/Ausland von ZEIT-ONLINE ein Kommentar von mir zum aktuellen Wahlkampf in der Türkei erschienen.

Hier geht es zum Artikel.

Und hier ist der Text:

Manchen Umfragen zufolge könnte die AKP bei der Parlamentswahl im Juni bis zu 50 Prozent der Wählerstimmen bekommen. Die Oppositionsparteien verhalten sich daher, als hätten sie nichts zu verlieren, der Wahlkampf erlebt einen dramatischen Niveausturz. Oppositionspolitiker fallen durch die Bank mit Wut-Rhetorik auf, so auch Devlet Bahçeli, Chef der nationalistischen MHP. Vor allem sind es aber Mitglieder der kemalistischen CHP, die in Ihrer Ohnmacht einen wüsten und zornigen Ton anschlagen.

Kemal Kılıçdaroğlu, der neue Vorsitzende der kemalistischen Oppositionspartei CHP, hatte am 25. April vor einer jubelnden Menge in der Stadt Zonguldak den Premierminister Erdoğan aufgefordert, seine Korruptionsvorwürfe gegen ihn zu beweisen. Sollte Erdoğan keine Beweise haben, dann... Ja, was dann? Dann würde er, so Kılıçdaroğlu auf Türkisch "ana… a…" Hier verstummte Kılıçdaroğlu und lächelte hämisch. Offensichtlich hatte ihn seine eigene Courage überrascht. "Wie es weiter geht, sage ich nicht."

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Der Fluch der Ehre

am Samstag, 12 März 2011. Gepostet in Türkei, Menschenrechte, Islamisches Recht, Musik, Geschlechter

Der 2004 verstorbene türkische Rockmusiker Cem Karaca ist neben Barış Manço eine der wichtigsten Vertreter des Anadolu Rock. Er zählt zu meinen absoluten Favoriten der türkischen populären Musik. Durch seine gesellschaftskritischen, witzigen und tiefgründigen Texte heben sich seine Lieder wohltuend vom Niveau des immer einfältiger werdenden türkischen Pop ab. Die junge türkische Rockband Kurban hat vor einigen Jahren einen Klassiker von Cem Karaca, wie ich finde, gelungen gecovert. Bei dem Stück handelt es sich um Namus Belası, was  ungefähr als Der Fluch der Ehre übersetzt werden kann. Das Stück behandelt eine der finstersten Erscheinungsformen des alttürkischen Ehrbegriffs, nämlich die sogenannten Ehrenmorde und die damit verbundene Spirale der Gewalt. Ich habe einen Clip samt Text und Übersetzung am Ende des Beitrags eingestellt.

Die konservative AKP-Regierung um Erdoğan war die erste überhaupt in der Geschichte der türkischen Republik, die die bis dahin oft stillschweigend hingenommene Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen zu einem öffentlichen Thema gemacht hat. Unter ihr kam es nicht nur zu umfassenden statistischen Erhebungen der Dunkelziffern, sondern auch zu einer deutlichen Verschärfung des Strafrechts hinsichtlich der Ehrenmorde. Seit 2005 ist die Familienehre als Motiv kein strafmildernder Umstand mehr. Auf Ehrenmorde steht nunmehr kategorisch lebenslange Haft. Welchen Einfluss dieser wichtige Schritt auf die Praxis hatte, ist jedoch ungewiss. Von einem durchschlagenden Erfolg kann im Moment jedenfalls noch keine Rede sein.

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Unruhen in der arabischen Welt - für Einsteiger

am Dienstag, 01 Februar 2011. Gepostet in Türkei, Fundamentalismus, Weltpolitik

Am 31. Januar ist im der türkischen Tageszeitung Milliyet eine Kolumne des liberalen türkischen Publizisten und Juristen Taha Akyol erschienen, die auf engstem Raum auf den Punkt bringt, warum nach den zerfallenden arabischen Diktaturen trotz einer starken islamistischen Opposition mit hoher Wahrscheinlichkeit keine islamistischen Umwälzungen zu erwarten sind. Ein an den Lebenswirklichkeiten orientiertes und differenziertes Plädoyer, das viele meiner Eindrücke und Beobachtungen bestätigt hat. Et voilà:

Wohin geht Ägypten?

"Erst brachen in Tunesien Unruhen aus, dann in Ägypten. Früher oder später werden alle Diktaturen zusammenbrechen. Die Frage ist nur, was dem folgen wird: Chaos, neue Militärregimes, die radikalen Islamisten oder Demokratie?

Zunächst muss man sich hier einige wesentliche Unterschiede der Volksbewegungen in Tunesien und Ägypten zu der Revolution im Iran vor Augen halten:

• In den Volksmassen in Tunesien und Ägypten sind keine Imame zu erkennen. Die Revolution im Iran hingegen wurde von den Mullahs getragen. Ein erster Grund hierfür liegt in der Unterschiedlichkeit der jeweiligen Rechtsschulen. Im Sunnitentum fehlt den Religionsgelehrten das geistliche Charisma.

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Aufwertung der nicht-muslimischen Minderheiten in der Türkei

am Montag, 16 August 2010. Gepostet in Türkei, Christentum, Menschenrechte

Vom 23.5.2010

Im Folgenden veröffentliche ich meine Übersetzung eines Rundschreibens des türkischen Premierministers Erdoğan der konservativen, aber doch auch oft progressiven AKP-Regierung, das am 13. Mai 2010 im türkischen Amtsblatt Resmî Gazete (unter “genelge” zu finden) erschienen ist.

Von höchster amtlicher Stelle werden hier Benachteiligungen der nichtmuslimischen - d. h. christlichen und jüdischen - Minderheiten eingeräumt und deren umgehende Behebung gefordert. Es geht Erdoğan dabei sowohl um den Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz, als auch um das Zugehörigkeitsgefühl der Minderheiten zur Türkei. Die Probleme würden in erster Linie aus Nachlässigkeiten bei der Umsetzung der gesetzlichen Beschlüsse resultieren.

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“Ez jı te hez dıkım” - oder die türkisch-kurdische Tragödie

am Freitag, 24 September 2010. Gepostet in Türkei, Menschenrechte, Identität

Manchmal gelingt es Kolumnisten mir völlig unerwartet ein schlechtes Gewissen zu machen - zuletzt ist dies Ihsan Dağı von der türkisch-konservativen Tageszeitung Zaman gelungen. Der für mich absolut nichts sagende Titel “Ez jı te hez dıkım” hat mich, der ich mich eigentlich für tolerant, weltoffen und emfindlich gegenüber jede Form chauvinistischer Diskriminierung halte, auf einen peinlichen blinden Fleck - genaugenommen: einen blinden Fleck der Türken überhaupt - aufmerksam gemacht.

Der Autor hebt hervor, dass seit gut tausend Jahren Kurden und Türken zusammenleben - doch obwohl man in der Türkei den Kurden selbstverständlicherweise ein Beherrschen der türkischen Sprache abverlangt, würde sich so schnell kaum ein Türke finden, der auch nur einen Satz kurdisch spricht. Darum könne man seinen kurdischen Mitmenschen weder auf Kurdisch einen guten Morgen wünschen, noch ihm sagen, dass man ihn liebt - genau letzteres ist übrigens die Bedeutung der Überschrift von Dağıs Text. Zumindest behauptet er, dass dies die Bedeutung sei und ich glaube ihm das einfach. Denn auch ich verstehe kein Wort Kurdisch, und ganz wie es Dağı pauschal den Türken unterstellt, trifft es auch auf mich zu, dass ich nicht im Traum daran denken würde mal ein paar Worte Kurdisch zu lernen. Wozu denn auch - nicht wahr?

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