andalusian.de

Deutsches, Türkisches und Islamisches
  • andalusian-Blog
  • Über mich

Türken

Meine Antwort auf den offenen Brief auf turkishpress.de an mich

am Montag, 07 Mai 2012. Gepostet in Türken, Identität, Allgemeines

Auf dem Nachrichtenblog turkishpress.de, wo immer wieder Beiträge von mir als Gastbeiträge verlinkt sind, ist ein kurzer, aber sehr kritischer offener Brief an mich erschienen, auf den ich im Folgenden antworte. Diese Antwort ist auch auf turkishpress.de zu finden. Et volià:

Sehr geehrter Milo,

Ich habe Ihren offenen Brief auf turkishpress.de mit Interesse gelesen  – allerdings musste ich mir einige Male die Augen reiben um sicher zu gehen, ob Sie mich darin nicht mit jemandem verwechselt haben. Sie stellen mich in Ihrem Brief in eine Reihe mit Necla Kelek und Bassam Tibi, also namhaften Gegnern religiöser Muslime in Deutschland – und fordern, dass ich aufhören solle mich zum Sprachrohr der Intoleranz zu machen.

Das ist eine ziemlich exakte Umkehrung dessen, was ich in meinen Texten vertrete.

Und Ihre „Beweisführung“ strotzt von persönlichen Angriffen und Gedenkenleseversuchen, aber entbehrt trotz Ansätzen leider gründlich ausgeführter und differenzierter Argumente, mit denen Sie mich eigentlich leicht überzeugen könnten. Sie hätten ruhig einen etwas längeren Text schreiben können, der nicht nur Ihre Empörung, sondern auch Ihre Widerlegung meiner Thesen beinhaltet, ebenso Argumente, die Sie ohne Zweifel besitzen. Im Folgenden möchte ich sowohl Ihre Kritiken diskutieren, als auch einige Anschuldigungen zurückweisen. Zunächst aber möchte ich meinerseits kritisch zu Ihnen anmerken, dass ein offener Brief erst dann richtig charmant wird, wenn da ein Klarname daruntersteht.

Weiterlesen | View Comments (4)

Die Liaison der Liberalen mit den Konservativen in der Türkei (im Deutschlandradio Kultur)

am Mittwoch, 17 August 2011. Gepostet in Türken, Türkei

Am 19. August war ich mit folgendem Beitrag im Politischen Feuilleton von Deutschlandradio Kultur zu hören:

Für eine lange Zeit konnte man die großen politischen Strömungen in der Türkei relativ übersichtlich in Konservative und Liberale einteilen. Die Konservativen, das waren die Religiösen, die Kinder des anatolischen Dorfes. Und die Liberalen, das waren die Modernen, die Erben Atatürks, deswegen auch Kemalisten genannt. Die Haltung zur Religion war es, die die Trennlinie zwischen beiden Gruppen markierte.

Hier in Deutschland ist die Sicht auf die türkische Gesellschaft immer noch von dieser Zweiteilung geprägt. Dabei passt schon der türkische Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk nicht in dieses Schema. Der säkulare Intellektuelle lobte kürzlich in einem Interview den konservativen Premierminister Erdoğan dafür, die innenpolitische Macht des kemalistischen Militärs geschwächt zu haben. Diese Worte stammen von einem Mann, der vor wenigen Jahren wegen Beleidigung des Türkentums vor Gericht stand und zu einer Schmerzensgeldzahlung verurteilt wurde. Pamuk steht mit dieser widersprüchlich anmutenden Haltung nicht alleine da.

Weiterlesen | Leave Comment

Ein verspäteter Nachruf auf Michael Jackson (R.I.P.)

am Mittwoch, 17 August 2011. Gepostet in Türken, Musik

Nach meiner Metalbeichte muss ich nun wieder ein musikalisches Geständnis ablegen. Es gab zu meiner frühen Schulzeit Abende unter der Woche, an denen mein kleiner Bruder und ich meinen Eltern mit viel Flehen und Wimmern die Erlaubnis abrangen trotz Schule am nächsten Tag bis Mitternacht aufzubleiben zu dürfen – das waren jene Abende, an denen MTV Mitschnitte von Michael Jacksons Konzerten präsentierte. Sie faszinierten uns, und wir versprachen ruhig zu sein und den Fernseher möglichst leise zu stellen, um unsere Eltern nebenan nicht beim Einschlafen zu stören. Jackos Auftritte waren Ereignisse, die die Wirklichkeit von Schule und Spielen durchbrachen, mit nichts vergleichbar, wie das Absteigen eines überirdischen Wesens aus einer höheren Dimension, das tanzte und schaute, als würde es Krieg gegen eine ganze Armee von Bösewichtern führen.

Leider hatte dieses Wesen aus der höheren Dimension die verstörende Gewohnheit sich ausgerecht in den packendsten Momenten seines Tanzes in den Schritt zu greifen. Wir machten uns keine großen Gedanken darüber, doch stellten diese Griffmomente nach unserer einhelligen Meinung ein hohes Sicherheitsrisiko für den Fortbestand unserer Jacko-Nights dar. Schließlich wussten wir, dass unsere Eltern mit der krachigen Musik und dem unverständlichen Geschrei („You now ambääääh, ambääääh!“ – ich habe erst Jahre später erfahren, was er da wirklich singt!), dem wir tagsüber gerne frönten, leben könnten, sofern sie nicht mit dieser Geste konfrontiert würden. Letzteres zu gewährleisten war also unsere dringlichste Aufgabe.

Weiterlesen | Leave Comment

Von fliegenden Türken und dem zweiten aerodynamischen Gottesbeweis

am Dienstag, 09 August 2011. Gepostet in Türken, Türkçe

Gottesbeweise gehören zu den klassischen Themen der abendländischen Philosophie und der monotheistischen Theologien. Nun habe ich endlich einen originären Beitrag hierzu von einem türkischen Aristoteles (Kenner vermuten, dass es ich um Artistürk handelt, einem entfernten Verwandten des Aristarch von Samos) gefunden, den ich den nicht Türkisch sprechenden Lesern zuliebe übersetzt habe. Schließlich sollen ja auch die nicht Türkisch Sprechenden, die es hierzulande immer noch geben soll, in den Genuss der hier vorgetragenen Argumente kommen. Ich bin sicher, dass dies auch den letzten Skeptiker überzeugen wird :) "Abi" ist übrigens eine höfliche Anrede mit der ungefähren Bedeutung "großer Bruder". Et voilà:

Dim lights

"(mit hoher Stimme) Abi, abi, rette mich … (ruhiger) Gott, mein Herr… Abi, bei meinem Gott… ich mache die Augen zu…  MEIN GOOOOTTT, MEIN GOOOTT, HILF MIIIR… Wir stürzen ab, mein Gott… Abi, hören Sie auf damit… Mein Herz steht gleich still, bei Gott, mein Herz steht gleich still, mein Herz steht gleich still, bei Gott, mein Herz steht gleich still… wenn du deinen Gott liebst, Abiiiii! Abi, ich küsse deine Hände und Füße, Abiiiii-eiehhh… (Stille, Kontemplation)

Abi, ich küsse deine Hände und Füße... WENN DU DEINEN GOTT LIEBST… ICH LASSE MICH FALLEN, ICH LASSE LOS, MEIN GOTT… ich lasse das Gerät los, Abi… Ich flehe dich an, Abi… Ich flehe dich an, Abiii-eh… Abi, ich sterbe, Abiii… wenn du deinen Gott liebst, Abii… Mein Gott, mein Herr… Abi, mach das bitte nicht abi… bei Gott abi, tu es nicht… bei Gott, mein Herz steht gleich still..."

Noch nicht überzeugt? Dann hier noch ein zweiter Argumentationsgang - das in der Mitte ist übrigens nur ein leerer Sitz:

Weiterlesen | View Comments (1)

Was tun bei S-Bahn-Prügeleien zwischen Punks und Kanaken? (für Fortgeschrittene)

am Montag, 21 Februar 2011. Gepostet in Türken, Integration, Kurzgeschichte, Islamisches Leben, Arif

Neulich stieg Arif an einem freitag Abend in die Stuttgarter S-Bahn und ärgerte sich über laute Jugendliche, die sich in der Bahn mit diversen Alkoholika vollaufen ließen – trotz des ausgeschriebenen Verbots von Alkoholkonsum in öffentlichen Verkehrsmitteln. In seinem Rucksack schleppte er schon den ganzen Tag ein Buch über kulturelle Identität und seinen Laptop mit sich herum, auf dem er in freien Minuten Texte über Identitätsfragen schrieb. Nach dem Umsteigen stand er am Ende eines vollen S-Bahn-Wagens. Auf den einander zugewandten Sitzmöglichkeiten auf der linken und rechten Seite des Zuges wechselten sich von Haltestelle zu Haltestelle junge Fahrgäste ab.

Zuletzt hatte sich ein korpulenter Punk mit zwei Mädchen auf die linke Bankreihe gesetzt. Arif dachte sich, dieser Punk hätte gut als Ausstellungsstück in die aktuelle Ausstellung in der Stuttgarter Staatsgalerie über Menschenbilder aus verschiedenen den Jahrhunderten gepasst. Interessiert zählte er seine Gesichtspiercings und studierte seinen ehrwürdigen, in Violett- und Rosatönen schillernden Irokesenschnitt. Auf seinem Rücken prangte ein großer Aufnäher, auf dem ein Hakenkreuz abgebildet war, das in einen Mülleimer geworfen wurde. Der Punk hieß Marcel – und war betrunken genug, dass ihm nicht auffiel, dass Arif ihn von der Seite musterte.

Beim nächsten Halt sollte sich die gegenüberliegende Bankreihe ebenfalls füllen. Herein kamen drei junge Südländer mit Halsketten und sportlichem Outift und. Erst dachte Arif, das sind bestimmt Türken, bis er bei zweien, nämlich Özgür und Murat, Halskettenanhänger mit Kurdistanumrissen erblickte. Aha. Kurden waren das also. Sie konnten aber sicher auch Türkisch. Der dritte der Runde hieß Zamir und hatte kurzes blondes Haar. Weiter hinten saß noch ein Italiener names Alfonso, der später noch eine Rolle spielen wird. Özgür und Zamir setzten sich auf die rechte Bankreihe.

Und was tat Murat?

Na, was wohl!

Er stellte sich genau in die Mitte des Wagens, griff nach zwei Halteschlaufen an der Decke – und begann Klimmzüge zu machen. Eins, und zwei, und drei, und vier… Marcel und die beiden Mädchen auf der einen, Zamir und Özgür auf der anderen Seite sahen dem Treiben zu. „Ein Überzeugungskanake durch und durch - wenn das mal gut geht“, dachte sich Arif.

Weiterlesen | View Comments (3)

Die Kinder des Korans 2: Erste Gehversuche mit dem Koran

am Samstag, 25 Dezember 2010. Gepostet in Türken, Islam, Bildung, Koran, Islamisches Leben

Innerlich von der Integrität des Korans überzeugt entschied ich mich in den nächsten Jahren dazu, den augenscheinlichen Skandalen der mir heiligen Schrift nachzugehen. Schließlich waren sich doch Feind und Freund wenigstens darin einig, dass der Koran die höchste Instanz im Islam darstellt. Das Brett, das ich da bohren wollte, entpuppte sich jedoch als dicker als gedacht. Mein Projekt drohte schon zu Beginn daran zu scheitern, dass kaum ein Muslim um mich herum, gleichgültig wie gebildet oder religiös er war, über Korankenntnisse verfügte, die merklich über das Wissensniveau meiner ambitionierten Grundschullehrerin hinausgingen. Selbst in den Koranschulen stand damals wie heute die unmittelbare Bedeutung der studierten Koranpassagen nicht auf dem Programm. Hüben wie drüben dient der Koran in erster Linie als kanonischer Text des arabischsprachigen Gottesdienstes und als Gegenstand vorzüglicher Rezitationskunst.

Weiterlesen | View Comments (1)

Barış Manço bei Alfred Biolek (1982)

am Donnerstag, 23 Dezember 2010. Gepostet in Türken, Identität, Inspirationen, Musik

Meine Güte, was habe ich denn da entdeckt! Hätte es jemand je für möglich gehalten, dass Barış Manço, einer der Meister des Anadolu Rock (Anatolischer Rock) tatsächlich mal bei Alfred Biolek zu Besuch war? Und das im Jahr 1982. Damals war ich drei Jahre alt! Wie soll ich da nun den Nostalgie-Flash unterdrücken?

Barış Manço kommt das Verdienst zu eine völlig eigene Synthese aus Elementen anatolischer und kosmpolitischer Kultur geschaffen zu haben, pompös und barocken, aber immer auch kultig, authentisch und voller Liebe zum Menschen. Er war Musiker, Schauspieler und ein exzellenter Entertainer, der in diversen Fernsehsendungen den Türken die Kulturen der Welt nahebrachte, und umgekehrt auch in allen Teilen der Welt, insbesondere in Fernost, Fans für seinen anatolischen Rock gewann (hier eine Manço-Sendung in Sri Lanka). Ein meisterhafter Brückenbauer, mutig und rebellisch, aber selten grundlos provozierend. Indem er die türkische Kultur musikalisch mit der Welt verheiratete, leistete der Kosmopolit für das Image der Türken weltweit einen weitaus größeren Dienst, als es Beschwörer des Türkentums je vermocht hätten. Manço starb 1999 im frühen Alter von 56 Jahren an einem Herzinfarkt. Ich hätte ihn sehr gerne kennen gelernt.

Weiterlesen | Leave Comment

Vom Desinteresse der Muslime an der Deutschen Islamkonferenz

am Dienstag, 17 August 2010. Gepostet in Türken, Integration

Vom 17.04.2010

Auf der Seite des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration ist am 12. April dieses Jahres ein Bericht über eine seitdem viel diskutierte Studie erschienen, die unter anderem Auskunft darüber geben sollte, wie bekannt die vom ehemaligen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble ins Leben gerufene Deutsche Islamkonferenz (DIK) unter den Muslimen in Deutschland ist. Hier einige der interessanten Ergebnisse:

“Insbesondere die Deutsche Islam Konferenz (DIK) ist der Hälfte der Zuwanderer unbekannt, gut bekannt ist sie nur 11%. Auch bei den muslimischen Zuwanderern haben 43% noch nie davon gehört. Besonders bedenklich erscheint, dass in Deutschland geborene Muslime die DIK mit 47% sogar noch weniger kennen als selbst zugewanderte Muslime (42%). Bei der Mehrheitsbevölkerung hat hingegen nur ein Drittel keine Ahnung von der DIK.”

Zugleich nehme laut der Studie die Kenntnis von der DIK mit steigendem Bildungsgrad zu. Die kritische Frage, die sich dabei aufdrängt, lautet: Warum ist die DIK ausgerechnet bei den in Deutschland geborenen Muslimen, also jenen, die das ganze Projekt eigentlich am meisten interessieren sollte, so unbekannt? Jörg Lau von der Zeit meint dazu in einem sehr lesenswerten Beitrag auf seinem Blog:

Weiterlesen | View Comments (1)

Wie man sich Osmanen heranzieht

am Dienstag, 17 August 2010. Gepostet in Türken, Identität, Erziehung, Bildung

Vom 7.1.2010

Der Unterricht bei Frau Rieger* an der städtischen Realschule hat gerade begonnen. Und wie die vor wenigen Wochen eingeschulten Fünftklässler am lauten und bestimmten Tonfall der Deutsch- und Geschichtslehrerin, die zugleich Schulleiterin ist, erkennen können, gibt es zuvor etwas Wichtiges zu klären. In die Richtung von Fatih blickend fängt Frau Rieger an:

„Bevor wir anfangen will ich etwas sagen. Sei dir über einige Sachen im Klaren, Fatih. Diese wären, dass ich gesehen habe, dass du in den Pausen die Mädchen belästigst und schlägst. Du kannst dieses Verhalten in der Türkei bei euren Frauen an den Tag legen. Aber mit deutschen Mädchen und Frauen kannst du nicht so umgehen wie mit türkischen Frauen.”

Völlig verwirrt widerspricht Fatih den Beschuldigungen, doch gegen diese mutige Kulturkämpferin, die dem Türken endlich klar machen will, dass hier nicht türkische, sondern deutsche Gepflogenheiten gelten, ist nicht anzukommen. Die Situation endet mit einer Ankündigung von Strafmaßnahmen bei wiederholtem Fehlverhalten und einem weinenden Fünftklässler, der zum ersten Mal einige längst fällige Worte über den fundamentalen Unterschied zwischen den beiden Kulturen, in denen er groß wird, belehrt wird.

Weiterlesen | View Comments (1)

Hello World!

am Samstag, 25 September 2010. Gepostet in Türken, Integration, Identität, Allgemeines

14.6.2009 von Hakan Turan

Herzlich willkommen auf meinem Blog andalusian.de!

Hier möchte ich mit euch Gedanken und Erfahrungen zu Themen teilen, die mir sehr am Herzen liegen, für die ich jedoch bislang keinen passenden Rahmen gefunden habe - Themen, die mich tagein und tagaus beschäftigen, und von denen ich weiß, dass ich nicht der einzige bin, der über sie nachdenkt. Es geht um Fragen der Identität, des Glaubens und der Werte - konkret: um Fragen der Stellung muslimischer und insbesondere türkischstämmiger Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, also auch um mich…

Gerade die junge Generation von Türkinnen und Türken tut es sich oft schwer mit ihrem Leben zwischen zwei - oder mehr - Kulturen und es gibt eine ganze Reihe ungeklärter Fragen und Probleme, zu denen noch keiner eine schlüssige Theorie entwickelt zu haben scheint. Die Paradoxie startet bereits damit, dass Türken die Probleme, die ihr Türke-Sein betreffen am liebsten auf Deutsch diskutieren. Ich bin da gewiss keine Ausnahme - und vielleicht ist das gerade ein Hinweis darauf, dass Leute wie wir nicht nur formal, sondern auch tief in uns eine deutsch-türkische Identität aufweisen. Das ist etwas Neues, das wir unseren Mitmenschen oft mühsam plausibel machen müssen.

Weiterlesen | View Comments (3)

Suche
andalusian-Themen
  • Allgemeines
  • Arif
  • Bildung
  • Christentum
  • Denker
  • Erziehung
  • Fundamentalismus
  • Geisterstunde
  • Geschlechter
  • Identität
  • Inspirationen
  • Integration
  • Islam
  • Islamkritik
  • Islamisches Leben
  • Islamisches Recht
  • Judentum
  • Koran
  • Koranische Kosmologie
  • Kunst
  • Kurzgeschichte
  • Menschenrechte
  • Musik
  • Philosophie
  • Sinn des Lebens
  • Terrorismus
  • Theologie
  • Türkçe
  • Türkei
  • Türken
  • Weltpolitik
  • Wissenschaft
feed-image

Copyright © 2009 ---.
All Rights Reserved.

Joomla template created with Artisteer.